Was ist mein Haus wert?
Aktualisiert am 25. Oktober 2026 · 5 Min. LesezeitDer richtige Preis entscheidet über einen erfolgreichen Verkauf. Doch was ist dein Haus oder deine Wohnung tatsächlich wert? Am Ende bestimmt das der Markt – also das, was ein Käufer bereit ist zu zahlen. Mit den richtigen Methoden lässt sich dieser Wert aber gut eingrenzen.
Die drei Bewertungsverfahren
- Vergleichswertverfahren: Der Wert wird aus tatsächlich erzielten Preisen vergleichbarer Objekte in der Umgebung abgeleitet. Für Eigentumswohnungen und typische Einfamilienhäuser ist das die wichtigste Methode.
- Sachwertverfahren: Grundstückswert plus Wert des Gebäudes (Herstellungskosten abzüglich Alterswertminderung). Wird oft bei Einfamilienhäusern ergänzend herangezogen.
- Ertragswertverfahren: Der Wert ergibt sich aus den erzielbaren Mieteinnahmen. Relevant für Zinshäuser und vermietete Anlageobjekte.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
- Lage: Gemeinde, Ortsteil, Infrastruktur, Anbindung an Linz und den Zentralraum, Ruhe und Aussicht.
- Größe und Grundriss: Wohnfläche, Zimmeranzahl, Grundstücksgröße, Freiflächen wie Balkon, Terrasse oder Garten.
- Zustand und Baujahr: Renovierungen, Heizung, Fenster, Dach – und was in den nächsten Jahren ansteht.
- Energieeffizienz: Der Heizwärmebedarf laut Energieausweis spielt für Käufer eine immer größere Rolle.
- Ausstattung: Garage oder Stellplatz, Keller, Lift, Küche, Photovoltaik.
- Marktlage: Zinsniveau, Kreditvergabe und wie viele vergleichbare Objekte gerade angeboten werden.
Online-Rechner oder Bewertung vor Ort?
Online-Rechner liefern in Sekunden einen ersten Richtwert. Sie kennen aber weder den Zustand noch die Besonderheiten deiner Immobilie. Für einen Verkauf brauchst du eine Bewertung, die Lage, Zustand und die aktuelle Nachfrage berücksichtigt.
Genau dabei hilft uns unsere Datenbank: Wir sehen, wie viele Suchkunden gerade ein Objekt wie deines suchen und welches Budget sie mitbringen. So wird aus dem theoretischen Wert ein realistischer Angebotspreis.